Es fällt uns sehr schwer, Euch mitteilen zu müssen, dass Joern Moeller in der letzten Nacht verstorben ist. Wir alle sind sehr traurig.
Wer den Whitecube kennt, kennt Joern. Er war Herz und Hirn des Klubs. Ganz allein seiner Initiative ist es zu verdanken, dass es den Whitecube überhaupt gibt. Es war vor gut 10 Jahren allein seine Idee, eine karge Loft in Bergedorf zu einer Kulturstätte auszubauen und er besaß auch die planerischen und praktischen Fähigkeiten, diese Vision umzusetzen. Das Ergebnis kennt Ihr, es entstand für die Bergedorfer Kulturszene etwas sehr besonderes, auch für ganz Hamburg einmaliges.
Sachlich betrachtet ist ein Würfel nicht mehr als ein karger geometrischer Körper. Ein Cube, in diesem Fall ein weißer. Erst Joerns Erfahrung, sein Wille, sein unbändiger Ehrgeiz, seine handwerkliche Expertise, sein Hang zum Perfektionismus und sein großes ästhetisches Empfinden hat diesen schlichten Würfel mit sehr viel Leben gefüllt. Mit Farbe, Vielfalt, Lachen, Klang und Eleganz.
Über allem steht dabei aber der Mensch Joern Moeller. Manchmal impulsiv, aber immer mit einem sehr großen Herz für alle, die im Whitecube ein und aus gingen - auf Künstler- wie auf Besucherseite. Menschen zusammenzubringen war ihm immer ein großes Anliegen, daraus schöpfte er seine Kraft. Nicht zuletzt uns, die im Klub tätigen Mitglieder, hat er so vereint und zu Freunden gemacht. Auch dafür sind wir Joern sehr dankbar.
Ein Whitecube ohne Joern ist nur schwer vorstellbar. Er wird dort weiter anwesend sein. In allem, was die Seele des Klubs ausmacht, ganz besonders aber in unseren Herzen und Gedanken. Unser Mitgefühl gilt den Angehörigen, allem voran Alice.
Samstag 15.08.2026 - Beginn 20:00 - Eintritt Spende
Christoph Napp - Bass
Jürgen Mohr - Gesang und Gitarre
Dorothee Gluderer - Gesang
Samstag 29.08.2026 - Einlass 20:00 - Beginn 20:30 - Eintritt Spende
Niemand weiß, wann Honey Bizarre zum ersten Mal gelandet sind. Manche behaupten, ihr Raumschiff streife durch das Universum um irgendwo zwischen Sternenstaub, Neonlicht und Chaos nach den Sounds zu suchen, die Dich zum Träumen, Abheben und hemmungslosen Tanzen bringen. Es sendet keine Funksprüche, sondern Frequenzen. Wer sie hört, bleibt einen Moment stehen. Wer ihnen folgt, kommt verändert zurück.
Jeder Auftritt ist eine neue Mission. Mal flimmern die Sounds wie ein alter Science-Fiction-Film, mal rollen sie wie ein Gewitter über die Menge, mal schweben sie schwerelos durch den Raum. Niemand weiß, wohin die Reise führt – aber plötzlich tanzen Fremde miteinander, lachen, verlieren sich in den Melodien und finden sich irgendwo zwischen Traum und Wirklichkeit wieder.
An Bord reisen Gilda Razani und Hanzō Wanning. Mit Theremin, Saxophon und Tasten erschaffen sie einen Soundtrack für verlorene Nächte, ferne Galaxien und Tanzflächen, auf denen Fremde für einen Augenblick alles vergessen. Zwischen dunklen cineastischen Klangwelten, treibenden Rhythmen und bittersüßen Melodien wird jede Begegnung zu einer neuen Geschichte – improvisiert, wild und wunderschön.
Man sagt, wer Honey Bizarre einmal erlebt hat, nimmt etwas mit nach Hause, das sich nicht erklären lässt. Vielleicht nur einen Traum. Vielleicht den unwiderstehlichen Drang, weiterzutanzen.
Freitag 04.09.2026 - Eilass: 20:00 - Beginn 20:30 - Eintritt Spende
„MUSIK, DAS IST EMOTION IN KLANG GEGOSSEN. UND KLANG KENNT KEINE GRENZEN!“
Wenn die Dramaturgie der Musik von minimalistisch-melancholisch bis feurig-euphorisch reicht, wenn elektronische und akustische Klänge verschmelzen, wenn Instrumentalsoli eine logische Konsequenz der Kompositionen sind, dann liefert YOUPHORIC eine Performance. YOUPHORIC ist die klangliche Umsetzung der musikalischen Ideen des Komponisten und Schlagzeugers Janosch Pangritz.
Samstag 12.09.2026 - Einlass 20:00 - Beginn 20:30 - Eintritt Spende
Als Ort, an dem Kreativität auf Groove und Spirit trifft, an dem Improvisation auf Komposition trifft, betrachte ich den Jazz als einen akustischen Spielplatz. Jeder Moment ist einzigartig, und die Improvisation ist unser Mittel, um wahre und ehrliche musikalische Geschichten über diese Momente zu erzählen. Diese Arbeit manifestiert sich sowohl in einzigartigen Live-Auftritten als auch in Aufnahmen.
Das erste LS Trio entstand um 2012 in Hannover, und die Arbeit im Trio wurde bald zu einem der Schwerpunkte. In diesem Mini-Bandformat mit Schlagzeug, Bass und Klavier hat man alles, was man braucht – und dazu noch jede Menge Freiheit. Im Jahr 2026 steht das Lennart Smidt Organic Trio kurz vor der Aufnahme seines ersten Albums, mit Benson Itoe am E-Bass und John Winston Berta am Schlagzeug.
Samstag 19.09.2026 - Einlass 20:00 - Beginn 20:30 - Eintritt Spende
Das Quartett „Soulcrane“ steht für atmosphärisch dichten Kammerjazz. Für ihr neuestes Album „Soulcrane & Strings“ hat die Band fünf Gäste ins Studio eingeladen. Ein eher ungewöhnliches Streichquintett, bestehend aus drei Celli und zwei Bratschen, verleiht dem Klang einen warmen und dunklen Charakter, ohne dabei die Intimität des Klangs zu beeinträchtigen. Die neun Musiker aus Köln präsentieren wunderschöne und meisterhaft arrangierte Kompositionen, die Harmonie und inneren Frieden ausstrahlen.
Matthias Schwengler – Trumpet
Matthew Halpin - Saxophone
Reza Askari – Double Bass
Philipp Brämswig – Guitar
Samstag 17.10.2026 - 20:00 Einlass - 20:30 Beginn - Eintritt Spende
In den Vordergrund trommeln? Nicht nötig. Die junge StuttgarterSchlagzeugerin und Komponistin Lisa Wilhelm - 2023 mit dem Solist*innen Preis des Jungen Deutschen Jazzpreises ausgezeichnet - versteht es, ihr Quartett sensibel aus dem Hintergrund heraus zu führen und überrascht mit ihren feinfühligen Kompositionen. Unaufdringlich, elegant und mit ganz eigener Handschrift.
Gegründet hat sich das Quartett 2020, als alle zeitgleich an der HMDK Stuttgart studierten. Ihr Debüt Album „Potpourri - quoted not stolen“ wurde u.a. vom WDR zu einem der Jazzalben 2023 ernannt und war zudem im Februar 2023 NDR Jazzalbum der Woche. Daraufhin folgte außerdem 2024 eine Einladung zum Biberacher Jazzpreis.
Im Mai 2025 erschien dann das zweite Album „So Close“, bei dem das Quartett durch ein Streichquartett und drei Stimmen erweitert wurde. Das neue Album wurde zu einer genreübergreifenden Einladung, näher zusammenzurücken, eine Mischung aus lyrischem Jazz und träumerischer Popmusik, melancholischen Melodien und treibenden Feels.
LUKAS WÖGLER - Tenor Saxophon
MORITZ LANGMAIER - Piano
FRANZ BLUMENTHAL - Bass
LISA WILHELM - Drums & Composition
Der White Cube Bergedorf ist als eingetragener Kunst- und Kulturverein auf die Spenden seiner Mitglieder und Sponsoren angewiesen. Um weiterhin hochklassige Konzerte anbieten zu können und den Künstlern eine gerechte Gage zukommen zu lassen, bitten wir um eure Unterstützung.
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